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Das E-Netz: |
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Heute fast vergessen: |
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Das E-Netz hatte zwar den gleichen Standard wie das D-Netz, arbeitet aber anstatt um 900Mhz im 1800Mhz Bereich. Heutige Dual-Band, Triple Band etc. lassen solche Unterscheidungen unwichtig erscheinen. Mitte der 90er war das eine Glaubensfrage: D- oder E-Netz. GSM1800 (E-Netz) hatte kleinere Funkzellen, konnte also mehr Teilnehmer aufnehmen, benötigt aber einen größeren Aufwand bei der Netzabdeckung. Klar war: Im Urlaub brauchte man als E-Netz-Kunde fürs Roaming ein anderes Handy (meist nur GSM900 vorhanden). |
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Am Anfang 1994 gab es E-Plus, dann kam 1999 Viag Interkom (inzwischen O²). E-Plus (E1-Netz) nutzte die Vorwahl 0177 als Ausscheidungsziffer, Viag Interkom (E2-Netz) die 0179. Viag Interkom hatte einen Deal mit der DeTeMobil geschlossen, dass bei Netzunterversorgung das Handy in das D1-Netz buchen durfte. Dual Band Handy vorausgesetzt. |
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Beinahe wäre ich E-Plus-Kunde geworden (so schöne grüne Handys waren damals selten), doch mein C-Netz Vertrag war mir inzwischen ans Herz gewachsen. Trotzdem war das damalige Angebot von E-Plus, sich eine beliebige Nummer aussuchen zu können, eine echte Verführung... |
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Anfang der 2000er waren Multinorm Handys Standard geworden, die Netzbetreiber (allen voran D1) entdeckten das 1,8GHz Frequenzband für sich um in Ballungsgebieten Versorgungslücken zu schließen. 2006 bekam E-Plus GSM900 Frequenzen zugeteilt. Neuartige voll digitale Vermittlungen brauchten auch keine festen Ausscheidungsziffern mehr, Nummern konnten beim Anbieterwechsel mitgenommen werden. Die einstmal strenge Gliederung der Netzbetreiber nach Vorwahl und verwendeter Technik löste sich auf. Geblieben ist der Mythos der besseren Netzabdeckung durch "D-Netze" obwohl das heutzutage nicht mehr technisch gerechtfertigt ist. |
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